`:top
`!Eduard Heis`! (* `F33f`_`[18. Februar`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=18._Februar]`_`f `F33f`_`[1806`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=1806]`_`f in `F33f`_`[Köln`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Köln]`_`f; † `F33f`_`[30. Juni`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=30._Juni]`_`f `F33f`_`[1877`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=1877]`_`f in `F33f`_`[Münster`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Münster]`_`f) war ein `F33f`_`[deutscher`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Deutschland]`_`f `F33f`_`[Mathematiker`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mathematiker]`_`f und `F33f`_`[Astronom`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Astronom]`_`f. Als Mittelschullehrer gründete er die `F33f`_`[Volkssternwarte Aachen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Volkssternwarte_Aachen]`_`f und erforschte unter anderem periodische `F33f`_`[Meteorströme`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Meteorstrom]`_`f und die Helligkeit der `F33f`_`[Milchstraße`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Milchstraße]`_`f. Nach der Veröffentlichung mathematischer Lehrbücher wurde er an die `F33f`_`[Universität Münster`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Universität_Münster]`_`f berufen, wo er später Rektor wurde.
>>Contents
• `F0af`_`[Werdegang`#werdegang]`_`f
• `F0af`_`[Perseiden und weitere periodische Meteorströme`#perseiden-und-weitere-periodische-meteorstr-me]`_`f
• `F0af`_`[Publikationen und Ehrungen`#publikationen-und-ehrungen]`_`f
• `F0af`_`[Schriften`#schriften]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f
-─
>>Werdegang
Heis besuchte bis 1824 ein `F33f`_`[Gymnasium`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gymnasium]`_`f in Köln und nahm anschließend ein Studium in `F33f`_`[Bonn`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bonn]`_`f auf. Während seiner Studienzeit wurde er mit zwei Preisen ausgezeichnet, zum einen für die Übersetzung eines `F33f`_`[lateinischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Latein]`_`f Textes, „De sectione determinata“ von `F33f`_`[Apollonius Pergaeus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Apollonios_von_Perge]`_`f, zum anderen für die Berechnung einer von `F33f`_`[Ennius`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Quintus_Ennius]`_`f beschriebenen `F33f`_`[Sonnenfinsternis`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sonnenfinsternis]`_`f („Soli luna obstitit et nox“), die von `F33f`_`[Cicero`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Cicero]`_`f erwähnt wurde. 1852 wurde er an der `F33f`_`[Universität Bonn`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Universität_Bonn]`_`f promoviert.`:cite-ref-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-1]`_`f]
Nach dem Studium lehrte Heis `F33f`_`[Mathematik`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mathematik]`_`f und `F33f`_`[Naturwissenschaften`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Naturwissenschaft]`_`f an einer Kölner `F33f`_`[Realschule`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Realschule]`_`f und dem dortigen `F33f`_`[Friedrich-Wilhelm-Gymnasium`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Friedrich-Wilhelm-Gymnasium_(Köln)]`_`f. 1837 wechselte er als Oberlehrer an die Real- und Gewerbliche Schule nach `F33f`_`[Aachen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Aachen]`_`f. Auf dem Dach der Aachener `F33f`_`[Bürgerschule`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bürgerschule]`_`f errichtete er einen „`F33f`_`[Himmelsposten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dachsternwarte]`_`f“ für astronomische Beobachtungen, dem Vorläufer der Volkssternwarte Aachen. Während dieser Zeit führte er umfangreiche Himmelsbeobachtungen durch, wobei er sich insbesondere mit `F33f`_`[veränderlichen Sternen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Veränderlicher_Stern]`_`f und `F33f`_`[Meteoren`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Meteor]`_`f beschäftigte. 1839 begann er, die Häufigkeit und Intensität der `F33f`_`[Perseiden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Perseiden]`_`f und anderer periodischer `F33f`_`[Meteorströme`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Meteorstrom]`_`f zu untersuchen (siehe unten).
1852 ging Heis auf Nachfrage von `F33f`_`[Alexander von Humboldt`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Alexander_von_Humboldt]`_`f an die `F33f`_`[Universität Münster`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Westfälische_Wilhelms-Universität]`_`f und übernahm für die nächsten 25 Jahre den `F33f`_`[Lehrstuhl`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lehrstuhl]`_`f für Mathematik und `F33f`_`[Astronomie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Astronomie]`_`f. 1869 wurde er `F33f`_`[Rektor`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rektor]`_`f der Universität. Er wurde Ehrenmitglied der Katholischen Studentenverbindung Alsatia (jetzt `F33f`_`[V.K.D.St. Saxonia Münster`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=V.K.D.St._Saxonia_Münster]`_`f im `F33f`_`[CV`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Cartellverband]`_`f).
Da Heis in Münster nur ein vierzölliges `F33f`_`[Teleskop`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Teleskop]`_`f (ein Fernrohr mit 10 cm `F33f`_`[Objektivöffnung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Objektiv_(Optik)]`_`f) vorfand, beobachtete er den Himmel vor allem `F33f`_`[freiäugig`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Freiäugig]`_`f, wobei er insbesondere die `F33f`_`[Milchstraße`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Milchstraße]`_`f, das `F33f`_`[Zodiakallicht`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zodiakallicht]`_`f und `F33f`_`[Polarlichter`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Polarlicht]`_`f untersuchte. Darüber hinaus beschäftigte er sich mit dem Phänomen der `F33f`_`[Sonnenflecke`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sonnenfleck]`_`f.
Die Ergebnisse seiner Beobachtungen stellte er in mehreren Veröffentlichungen dar, darunter einem `F33f`_`[Himmelsatlas`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Himmelsatlas]`_`f mit zwölf Karten („Atlas Coelestis“), einem `F33f`_`[Sternkatalog`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sternkatalog]`_`f mit 5.421 `F33f`_`[Sternen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Stern]`_`f sowie der ersten naturgetreuen Zeichnung der Milchstraße. 1849 erschien ein Werk über seine Meteorbeobachtungen, in dem er 15.000 Meteore beschrieb.
Daneben veröffentlichte er mathematische Lehrbücher. Seine „Sammlung von Beispielen und Aufgaben aus der allgemeinen `F33f`_`[Arithmetik`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Arithmetik]`_`f und `F33f`_`[Algebra`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Algebra]`_`f“ erreichte 107 Auflagen in mehreren Sprachen.
>>Perseiden und weitere periodische Meteorströme
Den dunklen Himmel seiner `F33f`_`[Dachsternwarte`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dachsternwarte]`_`f auf der Terrasse der Aachener Bürgerschule nützte Heis für viele Arten freiäugiger `F33f`_`[Himmelsbeobachtungen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Himmelsbeobachtung]`_`f, vor allem von `F33f`_`[veränderlichen Sternen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Veränderlicher_Stern]`_`f und `F33f`_`[Meteoren`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Meteor]`_`f. 1839 begann er, die Häufigkeit und Intensität der Perseiden und anderer periodischer Meteorströme detailliert zu untersuchen.
Eine Zusammenfassung seiner 10-jährigen Beobachtungen veröffentlichte er 1849 im DuMont-Verlag Köln unter dem Titel `*Die periodischen `F33f`_`[Sternschnuppen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Meteor]`_`f und die Resultate der Erscheinungen, abgeleitet aus den während der letzten zehn Jahre zu Aachen angestellten Beobachtungen`*. Er analysiert darin die Bahnspuren von 1761 Meteoren, die er während sechs Jahren in etwa 20 Sommernächten sowie im November und Dezember beobachten konnte.
Heis konnte als einer der ersten `F33f`_`[Astronomen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Astronom]`_`f -- 30 Jahre vor `F33f`_`[Giovanni Schiaparellis`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Giovanni_Schiaparelli]`_`f bahnbrechender Arbeit über den Zusammenhang von Sternschnuppen und `F33f`_`[Kometen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Komet]`_`f -- nachweisen, dass der Großteil der Meteore jahreszeitlich periodisches Verhalten zeigt. Er analysierte nicht nur die schon langen bekannten `F33f`_`[Perseiden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Perseiden]`_`f, sondern festigte die Kenntnis über erst später so benannten `F33f`_`[Cygniden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Cygniden]`_`f, `F33f`_`[Ursiden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ursiden]`_`f und `F33f`_`[Leoniden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Leoniden_(Meteorstrom)]`_`f.
Aus den einzelnen in seinen `F33f`_`[Sternatlas`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sternatlas]`_`f eingezeichneten Sternschnuppen bestimmte er sogenannte `*Mittelspuren`*, für die er jeweils 5–10 annähernd parallele Leuchtspuren zusammenfasste. Von den sommerlichen Meteoren waren etwa 20–50 % `F33f`_`[Perseiden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Perseiden]`_`f und 10–20 % `F33f`_`[Cygniden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Cygniden]`_`f, deren Radianten er aus dem Schnitt ihrer jeweils 3–5 Mittelspuren berechnete. Die Perseiden-Radianten lagen im Durchschnitt bei 50°/54° -- was gut zu den heutigen Werten passt -- und streuten im Mittel um ±3° (RA.cosD) bzw. ±2° (`F33f`_`[D`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Deklination_(Astronomie)]`_`f).`:cite-ref-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-2]`_`f] Auffällig ist allerdings, dass die Perseiden-Maxima eher am `F33f`_`[11. August`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=11._August]`_`f als in der Folgenacht `F33f`_`[12./13. August`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=12._August]`_`f auftraten.
Die Radianten der `F33f`_`[Kappa-Cygniden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kappa-Cygniden]`_`f bestimmte Heis zu etwa 303°/62° mit Standardabweichungen von ±4° bzw. ±2°. Daneben konnte er einen weiteren `F33f`_`[Sternschnuppenschwarm`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sternschnuppenschwarm]`_`f feststellen, der etwa vom `F33f`_`[Polarstern`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Polarstern]`_`f ausging. Neben diesen periodischen Schwärmen traten etwa 10–20 % nicht zuzuordnende Meteore auf, die man heute als `F33f`_`[sporadisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sporadischer_Meteor]`_`f bezeichnet.
Für die `F33f`_`[November`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=November]`_`f- und Dezember-Sternschnuppen konnte Heis folgende vier Radianten feststellen: 37°/39° im Perseus, 8°56° in der Cassiopeia, 280°/51° im Drachen und 150°/28° im Großen Löwen. Letzterer (meist nur schwacher) Meteorstrom gehört zu den `F33f`_`[Leoniden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Leoniden_(Meteorstrom)]`_`f, die nur alle 33 Jahre verstärkt auftreten.
>>Publikationen und Ehrungen
Eduard Heis war Mitbegründer der Zeitschrift „Natur und Offenbarung“ (1855) und von 1857 bis 1877 Herausgeber der naturwissenschaftlichen „Wochenschrift für Astronomie, Meteorologie und Geographie“.
Als tiefgläubiger `F33f`_`[Katholik`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Römisch-katholische_Kirche]`_`f widmete er seinen `F33f`_`[Himmelsatlas`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Himmelsatlas]`_`f dem Papst `F33f`_`[Pius IX.`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pius_IX.]`_`f sowie Pater `F33f`_`[Angelo Secchi`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Angelo_Secchi]`_`f, dem Leiter der `F33f`_`[Vatikansternwarte`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vatikansternwarte]`_`f. Kurz vor seinem Tod arbeitete er an einem Entwurf zur Gestaltung der Decke des `F33f`_`[St.-Paulus-Domes`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=St.-Paulus-Dom]`_`f zu Münster mit symbolisch dargestellten `F33f`_`[Sternbildern`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sternbild]`_`f: „Die alte Bemalung des Domgewölbes zu Münster wurde freigelegt; in der Gegend des Hochaltars blieben aber fünf Kappen übrig, wo man das Alte nicht mehr wiederherstellen konnte. Auf seinen [Heis'] Rat wählte man fünf Sternbilder (Pisces, Virgo, Orion, Ursa maior, Crux) aus, die bis auf eins im Himmelsatlas vorkommen. Sie wurden golden auf blauem Grunde, nach seinen Kartons angebracht.“
Heis starb, drei Monate vor seinem 50-jährigen Dienstjubiläum als Lehrer, an einem `F33f`_`[Schlaganfall`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schlaganfall]`_`f.
Zeitzeugen beschreiben ihn als hervorragenden Lehrer, väterlichen Freund seiner Studenten sowie vorbildlichen Ehemann und Vater.
Für seine Leistungen wurden ihm zahlreiche Ehrungen zuteil. 1852 erhielt er die `F33f`_`[Ehrendoktorwürde`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ehrendoktor]`_`f der `F33f`_`[Universität Bonn`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Universität_Bonn]`_`f. Am 1. Juni 1861 (`F33f`_`[Matrikel-Nr. 1959`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Liste_der_Mitglieder_der_Deutschen_Akademie_der_Naturforscher_Leopoldina/1861]`_`f) wurde er mit dem Beinamen `*Hevel`* zum Mitglied der `F33f`_`[Leopoldina`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Leopoldina]`_`f gewählt. 1874 wurde er in die `F33f`_`[Royal Astronomical Society`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Royal_Astronomical_Society]`_`f von `F33f`_`[London`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=London]`_`f aufgenommen. Er war Mitglied der wissenschaftlichen Gesellschaft in `F33f`_`[Brüssel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Brüssel]`_`f.
Zu seinem Gedenken wurde der `F33f`_`[Mondkrater`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mondkrater]`_`f `F33f`_`[Heis`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Heis_(Mondkrater)]`_`f nach ihm benannt. In Münster trägt die „Heisstraße“ seinen Namen, in Köln die „Eduard-Heis-Straße“.
>>Schriften
• `*Der im October 1835 sichtbare halley'sche Komet in seiner wahren und scheinbaren Bahn während der Jahre 1835 und 1836.`* Köln 1835.
• `*Die periodischen Sternschnuppen und die Resultate der Erscheinungen, abgeleitet aus den während der letzten zehn Jahre zu Aachen angestellten Beobachtungen`*. Köln 1849. (Google Books)
• `*De Magnitudine Relativa de Numeroque Accurato Stellarum. Quae solis oculis conspiciuntur Fixarum.`* Köln 1852. (Google Books)
• `*Atlas Coelestis Novus.`* DuMont-Schauberg, Köln 1872. (Archive)
• `*Sternschnuppen-Beobachtungen.`* 1875.
• `*Zodiakal-Beobachtungen.`*
• `*Sammlung von Beispielen und Aufgaben aus der allgemeinen Arithmetik und Algebra.`* Köln 1872.
>>Literatur
• `F33f`_`[Joseph Plassmann`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Joseph_Plassmann]`_`f: `*Eduard Heis.`* In: `*Westfälische Lebensbilder.`* 1, 1930, `F33f`_`[ZDB`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zeitschriftendatenbank]`_`f-ID 222275-9, S. 298.
• Eintrag in der Catholic encyclopedia
• Atlas Coelestis Eclipticus, Coloniae ad Rhenum, 1878 von www.atlascoelestis.com
• `F33f`_`[Theodor Lindner`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Theodor_Lindner]`_`f: `*Heis, Eduard.`* In: `*`F33f`_`[Allgemeine Deutsche Biographie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Allgemeine_Deutsche_Biographie]`_`f`* (ADB). Band 11, Duncker & Humblot, Leipzig 1880, S. 665.
• `F33f`_`[Willi Ule`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wilhelm_Ule]`_`f: Geschichte der Kaiserlichen Leopoldinisch-Carolinischen Deutschen Akademie der Naturforscher während der Jahre 1852–1887. Mit einem Rückblick auf die frühere Zeit ihres Bestehens. In Commission bei Wilh. Engelmann in Leipzig, Halle 1889, Nachträge und Ergänzungen zur Geschichte Neigebaur’s, S. 194 (archive.org).
• Bernd Haunfelder: `*Die Rektoren, Kuratoren und Kanzler der Universität Münster 1826–2016. Ein biographisches Handbuch.`* (= `*Veröffentlichungen des Universitätsarchivs Münster.`* 14). Aschendorff, Münster 2020, ISBN 978-3-402-15897-5, S. 110–113.
>>Weblinks
• Werke von und über Eduard Heis in der `F33f`_`[Deutschen Digitalen Bibliothek`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Deutsche_Digitale_Bibliothek]`_`f
• Mitgliedseintrag von `*Eduard Heis`* bei der `F33f`_`[Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Deutsche_Akademie_der_Naturforscher_Leopoldina]`_`f, abgerufen am 28. Juli 2017.
• Geschichte der Mathematik an der Universität Münster, u. a. Biographie von Heis, pdf
• Veröffentlichungen von E. Heis im `F33f`_`[Astrophysics Data System`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Astrophysics_Data_System]`_`f
• Nachrufe auf E. Heis im `F33f`_`[Astrophysics Data System`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Astrophysics_Data_System]`_`f
• Eduard Heis in der Datenbank `F33f`_`[zbMATH`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=ZbMATH]`_`f
>>Einzelnachweise
`:cite-note-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-1]`_`f Eduard Heis im `F33f`_`[Mathematics Genealogy Project`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mathematics_Genealogy_Project]`_`f (englisch) Vorlage:MathGenealogyProject/Wartung/id verwendet
`:cite-note-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-2]`_`f Zuordnung und Mittelung durch Geof, 20. August 2018.
`c`F0af`_`[↑ Back to top`#top]`_`f`a